Anmeldestart für das neue Programm: Samstag, 04.07.26 um 9:00 Uhr - vorher ist keine Buchung möglich
Ein Territorium entsteht – die Vereinigten Herzogtümer Jülich-Kleve-Berg

Im Jahr 1521 wurden unter Herzog Johann III. aus dem Hause Mark die Territorien Jülich-Berg-Ravensberg und Kleve-Mark-Ravenstein vereint. Damit war im Nordwesten des Heiligen Römischen Reiches eine bedeutende Machtakkumulation entstanden. Diese wurde noch größer, als Johanns Sohn, Wilhelm V., 1538 das Erbe im Herzogtum Geldern und in der Grafschaft Zutphen antrat. Für kurze Zeit schien eine Großmachtbildung am Niederrhein möglich, die jedoch durch das energische Eingreifen Kaiser Karls V. vereitelt wurde. Erlebte der Niederrhein in der Mitte des 16. Jahrhunderts unter Herzog Wilhelm V. zuerst eine Blütezeit, geriet der Territorienkomplex nach 1566 immer mehr in den Sog der Wirren in den benachbarten Niederlanden. Die Ehen des Nachfolgers, Herzog Johann Wilhelm I., blieben kinderlos, sodass das „Land im Mittelpunkt der Mächte“ nach 1609 wieder zerfiel. Der Vortrag wird nicht nur die politische Geschichte nachzeichnen, sondern auch den Blick auf konfessionelle, kulturelle und alltagsgeschichtliche Aspekte der Zeit lenken.
| 1 Abend, 06.10.2026 Dienstag, 19:00 - 20:30 Uhr | |||
1 Termin(e)
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Guido von Bühren | |||
| 262.10101 | |||
| Haltestelle Neustraße Straßenbahn 903, Bus 915 | |||
| gebührenfrei |
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